Montag, 16. April 2018

Unser Tagesablauf

Inzwischen sind wir ja doch schon 2,5 Wochen unterwegs und wenn wir mal auf einem Campingplatz bleiben, dann pendelt sich ziemlich schnell ein Rhythmus ein...ich nenne es mal vorsichtig Alltag. Vielleicht interessiert es euch ja, wie unser Tag so aussieht.

Irgendwann zwischen 7 und 8 Uhr wachen die Kinder auf...gähn...ich könnte gut noch länger schlafen.
Dann tauschen wir erstmal die Kinder. Soll heißen, die Motte geht nach unten zu. Papa und das Matzel klettert rauf zu mir.
Dann ist erstmal kuscheln angesagt. Das Matzel und ich, wir müssen ja nachholen, dass wir uns die ganze Nacht nicht gesehen haben. Also kuscheln wir oder spielen ein Spiel oder schauen ein Buch an.

Dann wird Frühstück gemacht. Ich setze Teewasser auf und räume Geschirr hin und her. Der Mann setzt nacheinander die Kinder auf den Topf und zieht sie dann an.

Gefrühstückt wird natürlich draußen. Der Rest steht schnell auf dem Tisch und schon essen wir mehr oder weniger gemütlich...je nachdem wie die Kinder drauf sind.

Aufräumen, Zähne putzen und der Abwasch...das kann alles warten, jetzt geht es erstmal ans Meer. Steine werfen, Muscheln oder irgendwas anderes sammeln...das Wetter studieren, die Nachbarskinder begrüßen, Smalltalk halten.
Irgendwann wird die Mama dann doch mal aktiv und räumt auf. Spätestens kurz vorm Mittagessen.
Wenn wir etwas unternehmen wollen, kommen wir natürlich einigermaßen schneller in die Puschen. Wobei dann trotzdem immer so viel ansteht, dass wir nicht vor 10.30 oder 11 Uhr los kommen.

Die Kinder spielen dann hier vorm Camper und die Mama kocht das Mittagessen. Was es da bei uns immer so gibt..darauf will ich später noch mal gesondert eingehen. Weil die Möglichkeiten ja doch etwas begrenzt sind und hier Kreativität gefragt ist...wobei die Kinder sicherlich am wenigsten enttäuscht wären, wenn es jeden Tag Nudeln mit Tomatensauce gäbe.

Nach dem Mittagessen ist Ruhe angesagt. Entweder ich nehm die Motte in die Trage damit sie bisschen schläft. Oder wir packen beide in den Fahrradanhänger und drehen zu Fuß oder per Rad ne Runde.
Oder Mittagsschlaf fällt aus...zumindest für das Matzel ist das ab und an ok. Aber so nach 2 bis 3 Tagen, ist die Erschöpfung deutlich zu spüren und dann ist ein Mittagsschlaf mal wieder dringend notwendig.

Das letzte Essen liegt schon ewig zurück, also wird nun gevespert. Obst, Kuchen, Kekse...was unsere Vorräte so bieten.

Natürlich geht's dann wieder ans Meer. Außer wir waren bis dahin noch gar nicht unterwegs, dann machen wir uns spätestens jetzt noch mal in die Spur. Etwas einkaufen oder einfach nur so ein paar Meter laufen oder Fahrrad fahren. Das muss schon sein.

Nach dem Abendessen wird noch gespielt...meistens mit den anderen Kindern.

Später wird je nach Verschmutzungsgrad der Kinder geduscht oder nur das Gesicht und die Hände gewaschen. Zum duschen nehmen wir immer unsere Abwaschschüssel mit...die kann man gut zur Badewanne umfunktionieren. Da muss man die Motte nicht auf den Boden setzen oder die ganze Zeit auf dem Arm halten. Und das Matzel liebt es sowieso total in der kleinen Wanne zu hocken.

Mama und Motte verziehen